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10 GESUNDHEITLICHE VORTEILE VON YOGA

Author - Surya Lanka

Eine eher wenig bekannte Tatsache ist, dass Yoga und Ayurveda eine symbiotische Beziehung haben. Sie werden als sogenannte “Schwesternwissenschaften’ bezeichnet, deren Ursprung hundert, wenn nicht tausende Jahre zurückliegt. Zusammen verwendet, können diese komplementären Praktiken einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden haben.

Hergeleitet vom Sanskritwort “Yuji” ist Yoga eine uralte Praxis, welche die Vereinigung von Geist und Körper fördert. Millionen von Menschen weltweit profitieren von den Vorteilen des Yoga – sowohl körperlich als auch geistig. Hier sind 10 Gründe, warum das so ist!

Svanasana. Bild mit freundlicher Genehmigung von Yoga Collective.
VERESSERTE FLEXIBILITÄT

Einer der offensichtlichsten Vorteile, wenn man regelmäßig Yoga praktiziert – und einer der ersten, die Sie selbst feststellen werden –ist die verbesserte Flexibilität. Das Dehnen und Bewegen auf ungewohnte Art und Weise bringt verbesserte Beweglichkeit in engere Körperregionen wie beispielsweise Ihre Hüften, Kniesehnen, Rücken, Körperseiten und die Schultern.

Das gilt für sämtliche Fähigkeitsstufen, von Anfängern bis hin zu Fortgeschrittenen. Anfänglich werden Sie es vermutlich nicht schaffen, Ihre Zehen zu berühren, geschweige denn fortgeschrittene Posen wie Tittibhasana oder Chakrasana auszuführen. Doch bei regelmäßiger Übung werden Sie spüren, wie sich die Muskeln lockern. Doch durch das regelmäßige Trainieren von Asanas wie Virabhadrasana und Svanasana werden sich selbst Anfänger weitaus flexibler fühlen als vorher.

Steifheit kann für den Körper mehrere Probleme zur Folge haben. So können beispielsweise verspannte Hüften die Kniegelenke belasten, und zu straffe Kniesehnen können zur Abflachung der Lendenwirbelsäule führen. Grundsätzlich verringert sich die Flexibilität im Alter, daher ist Yoga ideal, um diesem Prozess entgegenzuwirken und ihn zu verzögern.

VERBESSERT IHRE KÖRPERHALTUNG

Yoga ist perfekt geeignet, um den negativen Auswirkungen des langen Sitzens am Schreibtisch entgegenzuwirken. Eine Reihe von Asanas (gemeinhin als “Herzöffner” bezeichnet) ist ideal, um einen Rundrücken und Schultern zu korrigieren. Zu dieser Kategorie von Asanas gehören Dhanurasana, Bhujangasana, Go-mukhasana sowie Ustrasana.

Regelmäßiges Yoga hilft bei der Verbesserung der Körperhaltung und lindert Probleme, die Folgen einer schwachen Körperhaltung sind, beispielsweise Rücken- und Nackenschmerzen, schlechte Durchblutung, eingeengte Nerven, Verdauungsprobleme und Krümmung der Wirbelsäule.

Kumbakhasana. Bild mit freundlicher Genehmigung von Yoga Collective.
VERBESSERT DIE MUSKELKRAFT

Eine Kraftsteigerung ist bei körperlich anspruchsvolleren Yogaformen wie Ashtanga und Power Yoga deutlich zu bemerken. Aber auch die weniger körperlichen Formen wie Hatha und Iyengar verbessern die Muskelkraft.  Viele Asanas – wie Vrikshasana (auf einem Bein balancieren), Kumbhakasana (Arme, Beine, Schultern und Bauchmuskeln gleichzeitig) und Svanasana (sich mit den Armen abstützen) – erfordern es, das eigene Körpergewicht auf eine Art und Weise auszugleichen, die neu für den Körper ist. Diese Muskeln müssen sich zwangsläufig anpassen, indem sie kräftiger werden.

Stärkere Muskeln helfen dabei, einer Reihe von Beschwerden wie Arthritis und Rückenschmerzen vorzubeugen. Ein weiterer Nutzen ist, dass die Zunahme der Kraft nicht auf Kosten einer Abnahme der Beweglichkeit geht. Das ist bei vielen anderen Übungsformen, beispielsweise beim Gewichtheben, der Fall.

VERBESSERT DIE GELENKGESUNDHEIT

Anders als viele anstrengendere Übungsformen sind die mit Yoga verbundenen Bewegungen wenig belastend. Yoga ist also ausgezeichnet dafür eignet, die Beweglichkeit Ihrer Gelenke zu verbessern, ohne sie dabei zu verletzen. Wann immer Sie Yoga praktizieren, führen Sie Ihre Gelenke durch den vollen Bewegungsumfang. Wie bereits erwähnt, trägt eine Stärkung der Muskeln um die Gelenke herum auch dazu bei, die Belastung der Gelenke zu verringern.

Yoga ist daher ideal geeignet für Menschen, die unter Arthritis leiden. Sie sehen oftmals eine Verbesserung der Beweglichkeit und ihrer Schmerzen, durch sanftes Yoga mit geringer Belastung.

Bhujangasana. Bild mit freundlicher Genehmigung von Lessons.com
VERBESSERT DIE HERZGESUNDHEIT

Vom Pumpen des Blutes durch den Körper bis hin zur Versorgung der Organe und Muskeln mit den für ihre Funktion notwendigen Nährstoffen spielt das Herz eine entscheidende Rolle in unserem Körper. Ohne das Herz können wir nicht überleben, im wahrsten Sinne des Wortes! Daher ist ein gesundes Herz von größter Bedeutung. Es wurde festgestellt, dass Yoga eine Reihe von Risikofaktoren reduziert, die im Zusammenhang mit Herzerkrankungen stehen.

Entspannungsübungen tragen dazu bei, die Blutzirkulation zu verbessern, das gilt insbesondere für Hände und Füße. Sie helfen, Ihre Zellen mit mehr Sauerstoff zu versorgen – mit erhöhtem Sauerstoffgehalt funktionieren die Zellen besser. Entspannungsübungen helfen zudem dabei, den Gehalt an gerinnungsfördernden Proteinen im Blut zu reduzieren, wodurch das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen verringert wird.

Eine von der National Library of Medicine (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15255625/) veröffentlichte Studie kam zum Ergebnis, dass das Praktizieren von Yoga zur Senkung des Blutdrucks beiträgt sowie die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert. Da Bluthochdruck eine Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle ist, ist Yoga besonders gut für Menschen geeignet ist, die anfälliger für diese Krankheiten sind.

Yoga ist auch hilfreich für Menschen, die unter hohem Blutzucker leiden. Yoga senkt das Low-Density-Lipoprotein (LDL, üblicherweise “schlechtes” Cholesterin genannt) und erhöht das High-Density-Lipoprotein (HDL, oft als “gutes” Cholesterin bezeichnet). Zusammen mit der Senkung des Cortisol- und Adrenalinspiegels ist dies für Menschen mit Diabetes von großem Nutzen.

HILFT IHNEN, BESSER ZU ATMEN

Pranayama (Atemtechniken des Yoga) ist ein elementarer Bestandteil jeder Yogapraxis. Es regt dazu an, den Atem zu verlangsamen und tief und voll zu atmen, aus dem Bauch bis tief in die Lunge.

Diese Atemtechnik trägt dazu bei, Ihre Lungenfunktion zu verbessern, hierzu gehören die Lungenkapazität und das Tidalvolumen, was für Menschen, die an Lungenkrankheiten, Asthma und Herzproblemen leiden, von großem Nutzen sein kann. Sobald Sie in der Lage sind, weniger Atemzüge mit größerem Volumen zu machen, erhöht sich die Belastungskapazität sowie die Sauerstoffsättigung. Auch Menschen, die andere Formen körperlicher Betätigung ausüben, beispielsweise Sportler, profitieren hiervon.

Utthita Ashwa Sanchalanasana. Bild mit freundlicher Genehmigung von Rishikul Yoga.
VERRINGERT STRESS

Diese Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Yoga eine positive Wirkung auf den Stressabbau hat und Entspannung fördert. Dies ist vorrangig darauf zurückzuführen, dass Yoga die Sekretion von Cortisol – dem Hormon, das häufig mit Stress in Verbindung gebracht wird – zu verringern. 

Körperliche Aktivität im Allgemeinen kann Stress abbauen, das ist gemeinhin bekannt. Das gilt jedoch besonders für Yoga, da es den Schwerpunkt auf Konzentration und Atemtechniken legt. Es ermutigt Sie dazu, sich zu entspannen, Ihren Atem zu verlangsamen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, was wiederum hilft zu lernen, nicht in vergangenen Ereignissen zu verweilen. Gleiches gilt für meditative Yoga-Übungen, die sehr dabei helfen den Geist zu beruhigen.

VERBESSERT DIE SCHLAFQUALITÄT

Das Praktizieren von Yoga bietet einen sicheren Rückzugsort von der Hektik des modernen Lebens, in dem die Menschen dazu neigen, ihr Innerstes zu stark zu belasten. Wiederherstellende Asanas, Pranayama, Savasana und Meditation fördern Pratayahara (Der “bewusste Entzug von Energie aus den Sinnen”). Es ist eine Form der Entspannung für das Nervensystem.

Studien haben zudem gezeigt, dass Yoga eine positive Wirkung auf die Ausschüttung von Melatonin hat, ein Hormon, das den Schlaf reguliert. Wie bereits erwähnt, lindert Yoga Stress, Ängste und Schmerzen. Dies sind alles Faktoren, die oftmals mit Schlaflosigkeit verbunden werden.

Virabhadrasana 2. Bild mit freundlicher Genehmigung von Lessons.com
VERBESSERT KONZENTRATION UND FOKUS

Wie oben erwähnt, ist ein wichtiger Bestandteil von Yoga, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und sich von Gedanken zu lösen. Es wird viel Wert darauf gelegt, sich auf die Atmung zu konzentrieren, was Ihnen ermöglicht, den Geist zu beruhigen und mental entspannter zu sein. Die daraus resultierende mentale Stabilität verbessert Ihre Konzentrationsfähigkeit, auch können Sie Informationen besser behalten und besser aufzunehmen.

ERMUTIGT SIE, ACHTSAM ZU SEIN

Yoga und Achtsamkeit sind eng miteinander verbunden. Es reduziert die Schwankungen des Geistes und verlangsamt den geistigen Kreislauf negativer Gefühle und Gedanken wie Wut, Angst, Bedauern, Rachsucht und Frustration. Yoga ermutigt Sie, Ihren Geist in die Gegenwart zu holen, indem Sie sich intensiv auf jede einzelne Asana und die begleitenden Wahrnehmungen, Gedanken und Emotionen konzentrieren.

Achtsamkeit ermöglicht es Ihnen, ruhig, entspannt, weniger gestresst und weniger ängstlich zu sein, diese sind die häufigen Ursachen für Beschwerden wie beispielsweise Migräne, Schlaflosigkeit, Ekzeme, Bluthochdruck und Herzinfarkte. Yogis glauben, dass die Beruhigung des Geistes Ihnen ein glücklicheres und längeres Leben ermöglicht.

PANCHAKARMA – DIE ULTIMATIVE ENTGIFTUNG
DINACHARYA-PRAKTIKEN ZUR VERBESSERUNG GESUNDHEIT
06 IMMUNSTÄRKENDE AYURVEDISCHE KRÄUTER